Orange ist das neue Grün

Problem:
Erscheinungsbild für ein neues Industrie-Netzwerk, das sich die Verbesserung der Abfallentsorgung in der Smart City von morgen zum Ziel gesetzt hat. Initiiert vom Abfallbehälter-Spezialisten Lune und dem Rotonda Business Club ist OrangeNet eine übergreifende Kooperations- und Netzwerkplattform innovativer Unternehmen der Abfall-, Kreislauf- und Wertstoff-Wirtschaft. Die teilnehmenden Partner nutzen die Community als Think Tank. Immer weiter zunehmende Abfallmengen im öffentlichen Raum setzen die Kommunen unter Druck und erfordern neue Lösungen.
Lösung:
Orange ist im deutschsprachigen Bereich die Farbe der Abfallentsorger. Durch die Entwicklung zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und zunehmende Umweltprobleme wird Abfall heute als Wertstoff gesehen, der häufig rezykliert werden kann. Eine wertige, betont moderne Markengestaltung mit klaren Formen verdeutlicht die Relevanz des Themas für eine lebenswerte Stadt, während die runde, eher weiche Formensprache das Leitmotiv der Kreislaufwirtschaft aufnimmt und sich von der eher statischen Ästhetik klassischer Industrienetzwerke unterscheidet.
Werkzeuge:
Service Design Thinking, Corporate Design

Veränderte Kundenbedürfnisse vorwegnehmen

Problem:
Die Energiewende hat die Rahmenbedingungen in der Energiebranche in kurzer Zeit verändert. Hier ist das Modewort „Disruption“ angebracht. Veränderte Kundenbedürfnisse, immer schnellerer gesellschaftlicher und technologischer Wandel und politische Komplexität stellen die bisherigen Grundversorger der Branche, wie die RheinEnergie AG vor die größte Herausforderung seit ihrer Gründung. Der Kunde erzeugt seine Energie zunehmend selbst und möchte autark sein.
Lösung:
Die durch Deregulierung, Dezentralisierung und Virtualisierung erzeugte Komplexität steigt enorm. Irgendjemand muss das organisieren und für Fallback-Lösungen sorgen. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten für neue, branchenübergreifende Dienstleistungen und Kundenerlebnisse. E-Mobilität, Sektorkopplung, Speicher und virtuelle Kraftwerke werden zu einer neuen Infrastruktur. Energie, Mobilität und Wärme verschmelzen zu einem Markt. Hier die Kundenreise und die neuen Kontaktpunkte zur eigenen Marke neu zu untersuchen kann zu neuen Geschäftsmodellen auch für die Grundversorger führen.
Werkzeuge:
Trend Research, Design Canvas, Service Design Thinking, Value Proposition Design, Lean Start-Up
2014-2016

Guten Tag – Genuss kompakt

Problem:
Studien belegen die weiter wachsende Fußgängerfrequenz in vielen Innenstädten. Dazu kommen der Trend der Wiederentdeckung der Zentren und eine Zunahme der Touristenzahlen in Deutschland. Dadurch wächst auch der Bedarf an „im Vorbeigehen“ verfügbaren Angeboten der Schnellgastronomie. Gleichzeitig sind unsere Ansprüche an die architektonische und die Produktqualität gestiegen. Dieser Bedarf lässt sich mit den vorhandenen Ladenflächen an städtischen Verkehrsknotenpunkten nicht immer decken.
Lösung:
Hochwertige Schnellgastronomie im öffentlichen Raum mit Erdogan Handelskonzepte. Das Konzept „Guten Tag“ für mobile Kaffeekultur ist nur ein Beispiel für aktuelle Gastrokonzepte, die Genuss, gesunde Ernährung und geringen Platzbedarf in den Vordergrund stellen. Sie sind in einer ultrakompakten Version, basierend auf einem vorhandenen Mikroarchitektur-Gehäuse, speziell für Hochfrequenz-Standorte ohne Geruchsbelästigung und mit geringem Abfallaufkommen konzipiert.
Werkzeuge:
Service Design Thinking, Corporate Design, Industrial Design
2012