Smart Waste – Abfall und das Internet der Dinge

Angesichts steigender Rohstoffpreise und Verknappungsprognosen wird Abfall zum Wertstoff, Teil der Kreislaufwirtschaft und zur Einnahmequelle. Abfalltrennung und -vermarktung an der Quelle macht gewerbliche Siedlungsabfälle attraktiver. Die Zukunftsstudie in Zusammenarbeit mit der Lune GmbH untersucht Szenarien durch die der Gebäudenutzer, der bisher eher als Verschmutzer gesehen wird, zum Spender von Rohstoffen wird. Er bringt sozusagen ein Geschenk mit. Der Abfallbehälter ist das User Interface des Stoffstroms in Büros, Einkaufszentren oder Bahnhöfen. Die Studie untersucht die Einbindung von professionellen Abfalltrennbehältern in Konzepte des Smart Buildings mit sehr einfacher Vernetzung und Sensorik. Durch Tourenoptimierung und Informationskomfort könnten Betriebskostens gesenkt, die Sicherheit erhöht und Entsorgungskosten optimiert werden. Sie nutzen das vorhandene WLAN und informieren über Lage, Temperatur (Brandschutz) und Füllstand, sowie den Verkaufswert der im Gebäude befindlichen Wertstoffe über ein Web-Interface. Neben einer neuen Generation von Abfalltrennbehältern, die in das Internet der Dinge eingebunden ist, ist die Nachrüstung vorhandener Produkte grundsätzlich möglich, aber nicht immer sinnvoll.
2015

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Sehr geehrter Herr Bertram, vielen Dank für Ihr Interesse. Die Studie musste pausiert werden und ist noch nicht abgeschlossen. Mitte 2018 geht es voraussichtlich weiter. Veränderungen bei unserem Partnerunternehmen Lune und bei uns hatten zu neuen Prioritäten geführt. Gerne informiere ich Sie im Rahmen unseres Newsletters, wenn das Projekt abgeschlossen ist und würde Ihre Mailadresse notieren. Welche Aspekte interessieren Sie in erster Linie? Viele Grüße, Stefan Maas

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